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Krankenaus Sömmerda leistet in Kooperation mit der Organisation „Friedensdorf International“ erneut medizinische Hilfe – zwei afghanische Jungen wurden operiert

Krankenaus Sömmerda leistet in Kooperation mit der Organisation „Friedensdorf International“ erneut medizinische Hilfe – zwei afghanische Jungen wurden operiert

Sömmerda. Mitte Mai 2019 konnte die medizinische Behandlung zweier Jungen aus Afghanistan am Krankenhaus Sömmerda erfolgreich abgeschlossen werden. Aqul Khan (7) und Amir (5) waren am 27. Februar 2019 über die Hilfsorganisation „Friedensdorf International“ nach Sömmerda gekommen. „Friedensdorf International“ ging 1967 aus einer Bürgerinitiative hervor und unterstützt seither Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten. Die überparteiliche und überkonfessionelle Hilfsorganisation mit Sitz in Oberhausen und im niederrheinischen Dinslaken finanziert sich durch Spenden und wird seit 1995 vom Krankenhaus Sömmerda unterstützt. Das Klinikum bringt die Mittel für Operationen, Heilbehandlungen und notwendige Medikamente aus eigenem Etat auf.

Aqul Khans und Amirs Hände waren durch Verbrennungen in ihrer Funktion vollständig eingeschränkt. Dr. Roman Slodicka, Handchirurg am Krankenhaus Sömmerda, nahm bei beiden Kindern aufwendige Mehrfachkorrekturen der Hände vor. Die Physiotherapeutinnen des Klinikums haben die Funktion der Hände der beiden Jungen intensiv trainiert. Das Sanitätshaus Jüttner versorgte die Kinder nach Entfernung der Metallschienen kostenfrei mit farbigen Spezialschienen aus Kunststoff.

Dr. Bettina Börner, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Krankenhaus Sömmerda, freut sich über die Entwicklung der beiden afghanischen Kinder: „Zunächst gab es in der Phase der Eingewöhnung mit der Sprachbarriere eine massive Herausforderung zu bewältigen. Es war schön zu sehen, dass die beiden sich dann ab April auf Deutsch mit uns verständigen konnten und sogar teilweise dazu übergegangen waren, auch untereinander Deutsch zu sprechen. Durch die liebevolle Zuwendung durch unser gesamtes Team und vor allem durch das Pflegepersonal konnten die Jungen immer wieder aufkommendes Heimweh vergessen. Die beiden sind sehr aktiv und halfen auf unserer Station den Pflege- und auch den Reinigungskräften. Wir haben den Bewegungsdrang der Jungen so gut es geht im Klinikalltag unterstützt – vom Ballspiel im kleinen Klinikpark über Seifenblasenpusten und Blumenpflücken bis hin zu kleinen Autorennfahrten auf unserer Kinderstation. Aqul Khan und Amir sind uns in den drei Monaten richtig ans Herz gewachsen, und es freut uns alle sehr zu sehen, dass wir den beiden ein großes Stück weiterhelfen konnten.“

Aqul Khan wird nun im „Friedensdorf International“ in Oberhausen weiterhin intensiv physiotherapeutisch betreut. Für seine Brandverletzungen im Halsbereich geht es für Amir weiter in eine andere Spezialklinik. Bis zu ihrem Rückflug zurück zu ihren Eltern nach Afghanistan werden die beiden Jungen vom „Friedensdorf International“ betreut.

 

Öffentlichkeitsarbeit, 05.06.2019